Befragung 2016

(verteilt an die Bürgermeister, die politischen Parteien, die im Gewerbeverein organisierte Industrie und Unternehmen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Arbeit des Arbeitskreises Energie, entstanden als Bürgerbeteiligung aus der Dorfmoderation Wöllstein, ist es wichtig, aktuelle Informationen zusammen zu tragen und zu publizieren. Daher bitte ich um zehn Minuten Ihrer Zeit, um die nachfolgenden Fragen zu beantworten. Die Antworten werden ausgewertet und publiziert. Die Fragen habe ich vorangestellt. Den gesamten zur Veröffentlichung bestimmten Text nebst Quellen und Links füge ich zu Ihrer Kenntnis ebenfalls bei.
Besten Dank vorab.

Mit freundlichen Grüßen,
Terrance Angermann

Fragen:

1) Hat Ihre Gemeinde ein Klimaschutzkonzept?

2) Wie weit ist Ihre Gemeinde auf dem Weg zum Klimaziel der Landesregierung?

3) Welche Maßnahmen planen Sie für Ihre Gemeinde auf den Gebieten

  1. a) Erneuerbare Energien, EEG
  2. b) Verteilernetze
  3. c) Effizienzstrategie
  4. d) Gebäudestrategie
  5. e) Monitoring der Energiewende/Plattformen
  6. f) Industrie
  7. g) Verkehr
  8. h) Haushalte
  9. i) Gewerbe, Handel, Dienstleistungen
  10. j) Nachhaltige Bebauungspläne

4) Auf welchen der vorgenannten Gebieten wollen Sie bis Ende 2016 Fortschritte gemacht haben?
Gesamttext:

Sachstand der Wöllsteiner Energiewende

Die Energiewende war 2013 unter den Parteien des Bundestags ein gemeinsames Ziel (Qulle: https://www.tagesschau.de/wahl/parteien_und_programme/programmvergleich-energiewende100.html). Anstrengungen sind auf allen Ebenen notwendig, um sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine 10-Punkte-Agenda:

Das Energiekonzept der Bundesregierung wird fortgeschrieben. Für die aktuelle Legislaturperiode sind diverse Einzelmaßnahmen geplant. Der Zehn-Punkte-Plan umfaßt nationale, internationale und regionale Aspekte. Für die Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde Wöllstein ergeben sich Handlungsmöglichkeiten zu den Punkten:

  1. Erneuerbare Energien, EEG
  2. Verteilernetze
  3. Effizienzstrategie
  4. Gebäudestrategie
  5. Monitoring der Energiewende/Plattformen

(Quelle: http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/0-9/10-punkte-energie-agenda-zweite-fortschreibung,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf)

Unser Bundesland Rheinland-Pfalz geht sogar noch weiter und verfolgt ein ambitioniertes Ziel:

Bis 2030 soll der Stromverbrauch bilanziell zu 100% aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Den Plan und Fortschritt schreibt die Landesregierung regelmäßig fort. RLP setzt dabei auf den Aufbau dezentraler Energieversorgung wie in der Verteilnetzstudie dargestellt (https://mwkel.rlp.de/fileadmin/mwkel/Abteilung_6/Energie/Verteilnetzstudie_RLP.pdf)

(Quelle: http://mwkel.rlp.de/fileadmin/mwkel/binarywriterservlet.pdf)

Solche Pläne lassen sich nur umsetzen, wenn alle Akteure ihren Beitrag dazu leisten. Zentrale Akteure der Energiewende sind

  1. a) Industrie (30%)
  2. b) Verkehr (29%)
  3. c) Haushalte (26%)
  4. d) Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (15%)

(Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_entw-eev-sektoren_2015-06-29.pdf, Zahlen 2011, Gesamtverbrauch 2.467 TWh).

Daraus ergeben sich für die politischen und gesellschaftlichen Kräfte Handlungsfelder. Befragt werden daher im ersten Schritt die Ortsgemeinde- und Verbandsgemeindeverwaltungen, die AöR Energie- und Servicebetrieb Wöllstein, die politischen Parteien, die Industrie und die übrigen Unternehmer.

Folgende Fragen werden an die Verwaltung, die AöR und die Parteien gestellt:

1) Hat Ihre Gemeinde ein Klimaschutzkonzept?

2) Wie weit ist Ihre Gemeinde auf dem Weg zum Klimaziel der Landesregierung?

3) Welche Maßnahmen planen Sie für Ihre Gemeinde auf den Gebieten

  1. a) Erneuerbare Energien, EEG
  2. b) Verteilernetze
  3. c) Effizienzstrategie
  4. d) Gebäudestrategie
  5. e) Monitoring der Energiewende/Plattformen
  6. f) Industrie
  7. g) Verkehr
  8. h) Haushalte
  9. i) Gewerbe, Handel, Dienstleistungen
  10. j) Nachhaltige Bebauungspläne

4) Auf welchen der vorgenannten Gebieten wollen Sie bis Ende 2016 Fortschritte gemacht haben?

Folgende Fragen werden an die Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistung gestellt:

1) Hat Ihr Unternehmen ein Klimaschutzkonzept?

2) Wie weit ist Ihr Unternehmen auf dem Weg zur bilanziellen Selbstversorgung mit Strom?

3) Welche Maßnahmen planen Sie für Ihr Unternehmen auf den Gebieten

  1. a) Erneuerbare Energien, EEG
  2. b) Effizienzstrategie
  3. c) Gebäudestrategie
  4. d) Monitoring der Energiewende/Plattformen
  5. e) Verkehr

4) Auf welchen der vorgenannten Gebieten wollen Sie bis Ende 2016 Fortschritte gemacht haben?

Die Rückmeldungen werden ausgewertet und bekannt gemacht.

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