Nachhaltiges Neubaugebiet

Im Rahmen der Planung des Neubaugebiets ist auch das Moment der Nachhaltigkeit zu verankern. Der AK Energie wird dieses Thema in den Entscheidungsprozess einbringen.  Dabei sollten neben der Energieerzeugung auch das Thema Energieeinsparung mitgedacht werden. Gerade beim Wassermanagement kommen in den nächsten Jahrzehnten Aufgaben auf uns zu, die jetzt schon mitgedacht werden sollten. Wir haben internationale Fachleute in der Nähe, sprich das IWAR an der TU Darmstadt. Dort wird erforscht, wie der Wasserverbrauch massiv eingespart und die Resource Abwasser genutzt werden kann. Zentral ist wohl eine Trennung von Grau- und Schwarzwasser. Hier kann die Gemeinde zukunftsweisend Bebauung fördern und das Brauchwasser könnte noch zur Beheizung eingesetzt werden.
Mir spukt seit einiger Zeit der große Wassertank (Youtube) im Kopf herum.
Für 7.000 kWh (ein Niedrigenergie-Einfamilienhaus) braucht man angeblich 180 Kubikmeter externen Wasserspeicher (statt intern 37). Wenn man nun solche Speicher mit Luftwärmepumpen oder Solarthermie auch im Winter tagsüber beheizt, könnte man dann vielleicht eine ganze Neubausiedlung damit versorgen?

Gensingen weist gerade ein Mehrgenerationen-Neubaugebiet aus, in dem all diese Aspekte umgesetzt sind. Auch hier können wir von unserer Nachbar-VG lernen!

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