2. Treffen AK regenerative Energien

Am 07.10. fanden wir uns zur Sitzung des AK regenerative Energien in Sprendlingen ein. Für mich stand das Treffen unter dem Motto „gemeinsam mehr erreichen“. Der Arbeitskreis wird von Hr. Dr. Fischer geleitet. Begrüßt wurden wir von Hr. VGBM Scherer und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Bei dem Erfahrungsaustausch fiel die Parallelität der Erfahrungen auf. Das Thema bewegt trotz erheblichem getriebenen Aufwands kaum jemand. Gerade diejenigen Haushalte, welche man am dringendsten erreichen müßte, zeigen kein Interesse. Gleichwohl ist der Arbeitskreis hartnäckig: bislang wurden ca. 50 Maßnahmen gefördert. Dabei wurden in den letzten fünf Jahren mit 25 T€ Fördermittel 250 T€ an Investitionen in privaten Haushalten ausgelöst. Beratungen werden i.d.R. vor Ort in der Energieagentur angenommen; spezielle Veranstaltungen hätten allerdings regen Zulauf. Dies sei ohne das Klimaschutzkonzept und die hiernach eingestellten Mitarbeiter und die Energieagentur nicht möglich gewesen.

Die Gemeinden nehmen die Vorreiterrolle an und versuchen so die Bürger zu mehr Engagement zu bewegen. Positiver Nebeneffekt sind aktuelle jährliche Einsparungen bei den Energiekosten von über 70 T€! Die Ausschreibung der Strom- und Gasversorgung allein hatte einen beträchtlichen Effekt; die Ausschreibungsunterlagen können gegen eine angemessene Schutzgebühr eingesehen und verwendet werden. Aktuell wird ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem besonders effektive Maßnahmen zusätzlich finanziell unterstützt und Aufmerksamkeit generiert werden (Dämmung der obersten Geschoßdecke; Heizungspumpentausch; Austausch alter Kühlschränke als Werbegag).

Für Unternehmer gäbe es Alternativen zur lokalen Förderung, z.B. den Eff-Check
Auch für die mitgereisten Ingenieure gab es technische Anregungen. Hr. Axt steht als Ansprechpartner für günstige Meßtechnik mittels Rasberry Pi zur Verfügung.
Am 21.02.2016 findet die nächste Energiesparmesse statt. Die VG unterhält inzwischen vier E-Mobile im Carsharing. Auf eine Umstellungsprämie von 25% für LED bei der Straßenbeleuchtung bis zum 31.03.2016 wurde hingewiesen.

Für die zukünftige Zusammenarbeit war mein Fazit, dass eine Gruppe von 10 oder mehr Teilnehmern für jede Sitzung zu groß ist. Schön wäre es trotzdem, wenn man sich gegenseitig zu den Sitzungen einladen würde und für gemeinsame Aktionen offen bliebe. Gemeinsame Sitzungen zu Schwerpunktthemen seien ebenfalls denkbar. Wichtig wird es sein, in der VG Wöllstein weiteren Rückhalt für die Bewegung in diese Richtung zu gewinnen. Hierzu werden wir mit Herrn VGBM Rocker sprechen.

 

 

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