Wöllsteiner Passivhaus

Als neues Projekt soll gemeinsam überlegt werden, wie wir kostengünstige Niedrigenergie- oder gar Passivhäuser hier entstehen lassen können,
die sich im besten Fall auch mit eigenem Strom versorgen. Einen ersten  Diskussionsansatz füge ich bei:

Eine Gruppe von Gebäuden (5 Einfamilienhäuser zu je 120 qm, ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen zu je 100 qm) soll gemeinsam versorgt werden.
Hierzu unterhalten die Gebäude einen gemeinsamen zentralen Wärmespeicher, z.B. in Form eines Wassertanks mit 400 m3 Wasser. Während des Sommers wird
der Tank mit Luftwärmepumpen und Solarthermie geladen. Die Dächer der Gruppe sind mit PV-Modulen gedeckt und verzichten auf eine konventionelle Eindeckung. Dabei sind auch Dächer nach Ost-West ausgerichtet und erhöhen dadurch den Eigenverbrauch. Die Gebäude unterhalten eine gemeinsame Batterieanlage.
Verbaut werden 80 kwP. Der Überschuß aus der Solaranlagen wird nach der Ladung der Batterien in Form von Wärme im Wassertank gespeichert.
Die Häuser sind als KFW 40 – Effizienzhäuser ausgestaltet, jedoch ohne Einsatz ökologisch kritischer und feuergefährlicher Dämmstoffe. In Frage kommen zum Beispiel Poroton – Ziegelsteine.
Die Häuser verbrauchen pro Jahr daher nur rund 25.000 kWh thermischer Enerige. Der Strombedarf von rund 30 TkWh wird bilanziell doppelt selbst gedeckt. Jährlich werden dadurch rund 10.000 €
an Verbrauchskosten eingespart. Durch die Einhaltung des KFW – 40 – Standards wird pro Wohneinheit ein Darlehen von 100 T€ zinsgünstig (aktuell 0,75%) abgerufen. Zusätzlich wird ein Tilgungszuschuß i.H.v. 10% gewährt. Damit spart man an dieser Stelle 100.000 € zzgl. des Finanzierungsvorteils am Zins zzgl. 10.000 € Energiekosten p.a. zzgl. unterbliebener Anschaffungskosten von 11 Heizungen. Hiervon müssen die höheren Investitionen in die Gebäudequalität, der Wassertank und die übrigen Maßnahmen finanziert werden. Die Betriebs- und Verwaltungskosten müssen zu den ersparten Wartungsaufwendungen ins Verhältnis gesetzt werden.

Wenn wir ortsansässige Unternehmer für ein solches Projekt begeistern können, kann damit vor Ort und auch anderswo ökologisch und ökonomisch hochinteressant gearbeitet werden.
Über Rückmeldungen und Denkanstöße freue ich mich und verteile diese gerne weiter.

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