Saisonale Wärmespeicher

Prof. Dr. M. Fender hat die Wärmemenge eines Wasserspeichers berechnet. Saisonale Wärmespeicher werden in Deutschland schon seit über 15 Jahren genutzt und von der Forschung begleitet (Saisonale Wärmespeicher, Uni Stuttgart). Schon vor 15 Jahren konnten wirtschaftliche Speicher gebaut werden; die Materialwissenschaften bewegen sich zügig voran.
Schon bei den betrachteten Speichern konnten um die Jahrtausendwende in manchen Jahren über 600 MWh Wärmeenergie gerettet werden. Bei den angenommenen 7.000 kWh für ein Niederenergiehaus ließen sich 85 Einheiten damit beheizen. Die Wärmemenge würde in der Produktion ca. 30.000 € pro Jahr kosten. Die Kosten eines Speichers in dieser Größenordnung lagen bei 272.000 €. Nach ca. zehn Jahren hätte sich also der Speicher amortisiert und würde über die geschätzte Lebensdauer von 30 – 50 Jahren ordentlich Gewinn abwerfen. Die Ökobilanz ist zusätzlich ein Traum. Der Platzbedarf ist überschaubar: kreiszylindrische Form bei 13 m Innendurchmesser und 5 m lichter Höhe; hiervon würden 3 – 4 m unter der Erdoberläche liegen.
Mit passender Konfiguration kann die Anlage auch im Sommer die Häuser kühlen und Wärmeüberschuß zur Stromerzeugung verwenden (Stichwort: Sterling-Motor). Der Komfortvorteil in einer heißer werdenden Umwelt liefert ein weiteres Argument.

 

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