1. Treffen AK regenerative Energien, Sprendlingen

Zunächst wurde ein Klimaschutzkonzept erstellt und anschließend wurde die Stelle des Klimaschutzmanagers geschaffen. Vorgestellte Themen waren z.B. die Verbrauchserfassung der gemeindlichen Liegenschaften, die bereits umgesetzte Nahwärmeversorgung von Förderschule und Gemeindehalle, Photovoltaik auf geeigneten gemeindlichen Dächern, die Gründungen der Rheinhessenenergie und der Energiegenossenschaft Rheinhessen, die Energiekarawane, die Umstellung der Beleuchtung auf LED´s, Teilnahme an Städtebauförderprogrammen (auch zur Beseitigung des innergemeindlichen Leerstands), Leitfaden für die Ausschreibung von Straßenlampen (abgeschlossen bis Ende September), Planung Windkraft (voraussichtlich keine) u.v.m.

In der anschließenden Sitzung des dortigen Arbeitskreises regenerative Energien wurde berichtet, dass nur konkrete Projekte die Energiewende voranbrächten.

Andererseits sei auch das Klimaschutzkonzept nicht mehr wegzudenken. Zum AK gehörten u.a. auch der Ortsbürgermeister von Sprendlingen (Hr. Manfred Bucher) und der VG-Bürgermeister Hr. Manfred Scherer. Hr. Brendel, Ortsbürgermeister der Gemeinde Gensingen, engagiert sich in der Energiegenossenschaft. Der AK berichtete über die Energiemesse, eine zweijährig wiederholende Fachmesse, bei der regionale Anbieter und Dritte moderne Technik vorstellen können. Die Gemeinden legen parallel passende Förderprogramme auf. Im Rahmen der Arbeit wäre der AK überrascht worden durch die umfangreichen Kenntnisse und Einsatzbereitschaft von Gewerbe und Privatpersonen, die alle die Energiewende voran bringen wollen.

Das Projekt Rheinhessenenergie ist ein Energieversorgungsunternehmen, an dem zu 51% die Gemeindewerke als AöR, zu 23% die Energiegenossenschaft, zu 12,5% Prozent die Stadtwerke Schönau und zu 12,5% die Stadtwerke Mainz beteiligt sind. Die Widerstände bei der Rückübernahme der Netze und anderen Umbaumaßnahmen seien und sind erheblich und teilweise wirtschaftlich existenzbedrohlich.

Die BHKW´s in öffentlichen Gebäuden werden von der EDG betrieben. Über bewegliche BHKW´s und andere spannende Technik können wir ggf. mehr bei der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn erfahren. Die Investitionsentscheidungen in Sprendlingen-Gensingen wurden regelmäßig durch ein Monitoring vorbereitet, bei dem Meßwerte durch einen externen Anbieter erfaßt und bewertet wurden. Die Kosten von mehreren Tausend Euro seien sinnvoll investiert gewesen.

Die Energiegenossenschaft arbeite auch mit der FH in Bingen zusammen; Prof. Simon habe man für den Aufsichtsrat gewinnen können. Den Gewerbeverein von Sprendlingen (Vorsitzende Dagmar Schläger) versuche man ebenso einzubinden, wie die Bevölkerung dort abzuholen wo sie stehe. Der Zweckverband Tourismus helfe bei der Gewinnung weiterer Fördermittel und befördere die Gegend. Mit Nexus Bürgerbus sei in Sachen ÖPNV viel geleistet worden; die Verbindungen von und nach Wöllstein könnten ggf. gemeinsam verbessert werden. Zukünftig wolle man gerne mit uns zusammen arbeiten. Im ersten Schritt werden wir uns gegenseitig über Veranstaltungen informieren und den Kontakt intensivieren. Wir danken allen Teilnehmern und insb. Herrn Pfaff für die Einladung.

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